Mürbeplätzchen – glutenfrei

Morgen ist Heiligabend. Umso lauter ließ uns heute ein Blick in die Keksdose aufschrecken: Leer. Also haben wir noch schnell zwei Bleche Last Minute-Kekse gebacken. Weil so easy und so schön zu verzieren und alle Zutaten zuhause, fiel die Entscheidung auf einen Mürbeteig.
Die klar beschriebene, übersichtliche Anleitung habe ich bei daskochrezept.de gefunden und für uns minimal abgewandelt:

Zutaten:

  • 250 g glutenfreies Mehl. Ich nutze den Mehlmix für Kuchen und Mürbeteig von Bauck.
  • 70 g Zucker. Mein Favourite: Kokosblütenzucker von Amanprana, weil a) nicht raffiniert, b) ein niedriger glykämischer Index und c) herrlich karamellig im Geschmack.
  • 100g kühle Butter, in kleine Stückchen geschnitten.
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Vanillezucker
  • 2 Eier
  • ca. 3 EL Milch
  • 10 g gemahlene Flohsamenschalen (hatte ich leider nicht zur Hand, sind aber super für die Konsistenz des Teiges)

 

Schritt 1:

Das glutenfreie Mehl mit Zucker, Salz, Zimt und Vanillezucker in eine Schüssel geben. Die gemahlenen Flohsamen zugeben und alles gut vermischen. Gequirrlte Eier zugeben und verrühren. Butterstückchen ebenfalls zugeben und nun alles gut mit den Händen (,die optimalerweise auch kühl sein sollten) verkneten. Wenn der Teig glatt verknetet ist, sollte er im Kühlschrank noch ca. eine Stunde durchkühlen.

Schritt 2:

Den Teig auf bemehlter Fläche mit auch bemehltem Wellholz ausrollen (Mürbeteig klebt, wenn man seine Oberfläche nicht bemehlt, nicht wundern). Anschließend zum Spaß bringenden Teil übergehen, dem Ausstechen. Hier hatte ich tatkräftige Unterstützung.
Die rohen Plätzchen auf zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche verteilen.
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Schritt 3:

Für ca. 8 Minuten bei 160 Grad im vorgeheizten Backofen backen. Hier muss man nach ca. 5 Minuten permanent zugegen sein und beobachten, wie der helle Teig in eine ganz leicht güldene Farbe übergeht. Noch bevor die Stufe Hellbraun erreicht ist, die Bleche herausnehmen. Vorher je nach Ofen evtl. Bleche austauschen, damit alle Plätzchen den gleichen Backgrad erhalten.

Schritt 4:

Die fertigen Kekse außerhalb des Ofens auskühlen lassen. Mit der Verzierung erst beginnen, wenn sie vollständig ausgekühlt sind.

Wir haben uns für einen Zitronen-Puderzuckerguss mit bunten Streuseln entschieden.

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Ich mag sie ja ganz plain, aber Frida liebt Verzierungen. Also wurde es bunt in der Keksdose.

Ich finde, dieser Teig, die Verarbeitung und auch das Resultat erfahren keinerlei Einbußen gegenüber klassischem glutenhaltigem Mürbegebäck.

Wer es noch besonders vollmundig haben möchte, könnte vor dem Backen noch ein wenig zerlassene Butter auf den Plätzchenrohlingen verstreichen. Diese Hüftgold-Veredelung habe ich dieses Mal aufgrund de ohnehin geplanten Verzierung mal weggelassen.

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Fazit: Einfach, schnell und lecker und prima zum Mitmachen für die Kleinen geeignet, beschränken wir uns bei diesem Mürbegebäck nicht nur auf die Weihnachtswochen. Je nach Motiv (z.B. Engelsflügelchen, die man an den Tassenrand hängen kann, oder die Elefanten auf den Fotos) lassen wir uns die Kekse auch gerne im Sommer schmecken.

Viel Spaß beim Backen.

 

Lena

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